20.04.2017
Recht am Set

In der Reihe „Film & Recht“ befassen sich Rechtsanwältin Vanessa Pietras und Andrea Schütte (Geschäftsführerin Tamtam Film) mit dem Thema „Recht am Set“.

Ob Passanten, Bilder, Gebäude oder Marken – oft gibt es Inhalte im Bild, welche rechtlich geschützt sind und möglicherweise einer Nutzungserlaubnis bedürfen. Das Seminar „Recht am Set“ beantwortet die häufigsten Fragen bei der Vorbereitung und Durchführung von Filmaufnahmen im öffentlichen Raum, wie:

Wann bedarf es einer Genehmigung zur Nutzung von Aufnahmen des öffentlichen Raums und welche Aufnahmen sind frei nutzbar?
Wie gehe ich mit Marken im Bild um?
Können Passanten die Veröffentlichung von Aufnahmen ihrerseits untersagen?
Was sollte ein privater Motivvertrag abdecken und wie sieht eine solche Vereinbarung konkret aus?

Das Seminar bietet Raum für eine intensive und praxisorientierte Aufarbeitung der häufigsten Fragekomplexe am Set anhand von Praxisbeispielen und vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

10.04.2017
Fotografenverband reicht Klage gegen Google ein

Der Fotografenverband Freelens hat über ihren Justiziar, Rechtsanwalt Dirk Feldmann, vor dem Landgericht Hamburg Klage gegen Google erhoben.  Hintergrund ist der Vorwurf, dass Google mit den inzwischen auch in Deutschland eingeführten großformatigen Vorschaubildern in der »Google-Bildersuche« die Urheberrechte der Fotografen verletzt.

Freelens wehrt sich  gegen die Anzeige von Bildern im »Blow-Up«-Format,  die z.T. der Original-Größe der Bilder entsprechen. Auch die Art der Präsentation, die es Nutzern ermöglicht, in einer Art Slideshow durch alle gefundenen Bilder zu klicken, ohne direkt auf die Ursprungsseite weiterzuleiten, stellt nach Auffassung von Freelens eine eindeutige Rechtsverletzung dar. Google missachte im Übrigen nach Auffassung des Verbands auch die Urheberpersönlichkeitsrechte, da Fotos teilweise aus ihrem Sinnzusammenhang herausgelöst würden, indem Bildunterschriften und Autorenhinweise nicht angezeigt werden.

»Dies widerspricht der Schutzfunktion des deutschen Urheberrechts und der dazu ergangenen Rechtsprechung«, erklärt Justiziar Dirk Feldmann.

03.04.2017
Dirk Feldmann – Beitrag zu Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsrecht

Rechtsanwalt Dirk Feldmann hat einen Beitrag mit dem Titel „Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes“ für die Zeitschrift „Kulturmanagement“ verfasst.

Der Beitrag, der sich mit den für Kultureinrichtungen relevanten Änderungen befasst, erscheint in Heft 04/2017.

 

24.03.2017
10. Newsletter Kommunikationsrecht

Am 23.03.2017 ist der 10. Newsletter Kommunikationsrecht in Zusammenarbeit zwischen der depak (Berlin) und UNVERZAGT VON HAVE erschienen.

Rechtsanwälte Claudia Gips und Alexander Unverzagt besprechen 5 gerichtliche Entscheidungen und geben Praxistipps zum Umgang mit diesen Entscheidungen.

  1. Kann der Betriebsrat über den Facebook-Auftritt des Arbeitsgebers mitbestimmen? Bundesarbeitsgericht (Beschluss vom 13.12.2016, Az.: 1 ABR 7/15)
  2. Pflicht zur Gegendarstellung auf privatem Blog, Kammergericht Berlin (Beschluss vom 28.11.2016, Az.: 10 W 173/16)
  3. Haftung von Webdesignern für Urheberrechtsverletzungen bei Homepage-Erstellung, Landgericht Bochum (Urteil vom 16.08.2016, Az.: 9 S 17/16)
  4. Werbung mit Auszeichnungen nur bei transparenter Quellenangabe  zulässig, Landgericht Kaiserslautern (Urteil vom 08.11.2016, Az.: HK O 2/15)
  5. Sind kritische Äußerungen über Mitbewerber erlaubt? Oberlandesgericht Brandenburg (Beschluss vom 31.05.2016, Az.: Au 7 E 16.251)

Anmeldungen zum Newsletter richten Sie gerne an: gips@unverzagtvonhave.com

23.03.2017
Harro von Have – Kommentar in „Die Welt“ zu Fake News

In der Zeitung „Die Welt“ wurde ein Gastbeitrag von Rechtsanwalt Harro von Have mit dem Titel „Es darf kein Gesinnungsstrafrecht geben“ veröffentlicht, der sich mit der aktuellen Fake News Debatte und den geplanten Gesetzesvorhaben dazu befasst.

„Wenn Heiko Maas jetzt härtere Strafen gegen Plattformen wie Twitter und Facebook plant, betritt er gefährliches Terrain. Die Meinungsfreiheit ist unser höchstes Gut, sie muss sogar Fake News aushalten“

Den Beitrag können Sie hier abrufen.

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